Die Zeitschiene von 1000 Jahre vor der Zeitenwende bis zur Geburt des ersten Herrschers

Rund 900 – 600 Jahre vor der Zeitenwende:

Eine Zeit des Friedens, in der sich alle vier Völker enorm weiterentwickeln und ihren Einflussbereich vergrößern. Die Arnomor haben sich auf ihren Kontinent zurückgezogen, nur die Erdlinge leiden nach wie vor unter den Übergriffen der Juwoem.

Weitere Siedlungen werden gegründet und die ersten beeindruckenden Bauwerke entstehen. Durch den gegenseitigen Handel blüht die Wirtschaft auf, wobei sich immer deutlicher der Mangel einer gemeinsamen Währung zeigt. Auch die Differenzen in der Sprache erweisen sich als Barriere.

Auf Betreiben der Nohoem wird der Emud ins Leben gerufen, ein gemeinsamer Rat. Ihm gehören von jedem Volk ein weltlicher und ein geistlicher Vertreter an, dazu kommen der jeweilige Gemewod, der Prophet, als neutrale Instanz und ein weiterer Seher als Schriftführer.

In zähen Verhandlungen einigt man sich auf die Sprache der Erdlinge als gemeinsame Handelssprache. Der Emud führt spezielle Pergamente zur Zahlung ein, wo die Schulden eines Handelspartners festgehalten werden können. Ihr praktischer Nutzen erweist sich als gering, da der überwiegende Teil des Handels nach wie vor über Tauschgeschäfte abläuft.

Im Lauf der Jahre wird die Spannung zwischen den Feurigen und dem Wasser- beziehungsweise Luftvolk im Emud immer stärker. Obwohl die Seher ständig an die Vernunft der Diplomaten appellieren, kommen vor allem die Gymgomor mit dem frauenfeindlichen Verhalten der Vineuto nicht zurecht. Dass diese weibliche Olbuno als Sklavinnen halten, brüskiert die Wasserwesen.

Im Jahr 565 vor der Zeitenwende:

Bei einem Ratstreffen kommt es zum Eklat, als die Feurigen die Ondura der Gymgomor, ihre geistliche Vertreterin, beleidigen. Diese ziehen sich daraufhin aus dem Emud zurück, alle Vermittlungsversuche der beiden Nohoem bleiben erfolglos. Die Pymket verbleiben zwar in der Allianz, stehen ab diesem Zeitpunkt den Feurigen jedoch äußerst kühl gegenüber.

Im Jahr 562 vor der Zeitenwende:

Nach einer neuerlichen Provokation der Feurigen kommt es zwischen den Vineuto und den Gymgomor zum Krieg. Die beiden anderen Völker halten sich aus der Auseinandersetzung heraus. Die Wasserwesen kontern die kämpferische Überlegenheit der Feurigen, indem sie als Kampfschauplatz das zentrale Binnenmeer Home’gors wählen. Letztlich führt die Konfrontation zu großen Verlusten auf beiden Seiten, doch zu keiner Lösung des Problems. Im Jahr darauf schließt man Frieden, was vor allem den diplomatischen Anstrengungen des Gemewod zu verdanken ist. Die Völker stehen einander nach wie vor verhalten bis feindselig gegenüber und die Gymgomor entsenden keine Vertreter in den Emud, pflegen jedoch freundschaftlich nachbarliche Beziehungen zum Luftvolk.

Rund 500 Jahre vor der Zeitenwende:

Erneut machen sich die Arnomor bemerkbar, welche die verheerende Niederlage vor 500 Jahren überwunden haben und nach Rache streben. Dieses Mal gehen sie vorsichtiger ans Werk. Ihre Schwärme erobern zunächst die alten Außenposten an der Ostküste zurück, die sie in der Folge mit enormen Befestigungen versehen.

Mit größter Besorgnis verfolgen die Pymket den gewaltigen Truppenaufmarsch der Insekten, schaffen es jedoch nicht, die Allianz zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen die monströsen Feinde zu bewegen.

In den kommenden Jahren haben Wasser- und Luftvolk alle Hände voll zu tun, sich der Übergriffe der Insekten auf ihre Herrschaftsgebiete zu erwehren. Ständig kommt es zu kleineren Schlachten beziehungsweise zu Überfällen auf entlegenere Siedlungen.

Rund 300 Jahre vor der Zeitenwende:

Luft- und Wasservolk beginnen damit, strategisch wichtige Punkte stärker zu befestigen. Sie setzen neue Technologien ein, unter anderem Geschütze mit großer Reichweite, sowie Wassergräben, die sich bei Bedarf überfluten lassen. Des Weiteren entwickeln sie magische Barrieren in Form von Frost und Stürmen, die zumindest für kurze Zeit von speziell ausgebildeten Truppen aufrechterhalten werden können.

Rund 100 Jahre vor der Zeitenwende:

Die Bedrohung durch die Arnomor im Osten, sowie durch die Juwoem im Süden erreicht erschreckende Ausmaße. Allen Anstrengungen der humanoiden Völker Home’gors zum Trotz werden ihre Heere weiter ins Landesinnere zurückgedrängt. Obwohl die Insektoiden in etlichen Schlachten enorme Verluste erleiden, scheinen ihre Ressourcen unerschöpflich zu sein.

Im Jahr 95 vor der Zeitenwende:

Es gelingt den Pymket unter Mithilfe der Seher, die Gymgomor zur Rückkehr in den Emud zu bewegen. In der bislang bedeutendsten Ratssitzung der Geschichte Home’gors beschließt man enge Zusammenarbeit sowie den Austausch von Wissen und Truppen, um die eigenen Formationen zu stärken. Angesichts der entsetzlichen Gefahr durch Klauen- und Käfervolk fasst man den verzweifelten Plan, ein gemeinsames Herrscherhaus zu installieren. Da sich die Völker aufgrund ihrer Differenzen auf keine Regierung aus ihren Reihen einigen können, will man Gunnbim und Olwyem kreuzen, um eine neue Herrenrasse zu „züchten“. Der erste auf diese Weise gezeugte Doronor wird im Alter von 16 Sonnenjahren zum gemeinsamen Herrscher mit dem Titel Juano, seine Geburt läutet ein neues Zeitalter in Gor’dea ein.