Magie ist in Gor’dea etwas Natürliches, wie Körper, Geist und Seele ist sie Teil aller Lebewesen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Tiere bewusst Magie einsetzen können, nicht einmal auf alle Angehörigen der humanoiden Völker Home’gors trifft dies zu. Einige können sich mithilfe der Magie schützen oder heilen, andere greifen mit elementaren Kräften wie Feuer oder Blitzschlägen an, jedoch sind ihren Fähigkeiten deutliche Grenzen gesetzt.

Deshalb spielt die Magie im Kampf eine vergleichsweise geringe Rolle, zumindest zu Beginn der Zeitrechnung. Meist wird sie zur Stärkung eingesetzt, selten für direkte Angriffe. Nur wenige Männer und Frauen der vier Elementarrassen üben sich in ihren magischen Fähigkeiten oder greifen in Auseinandersetzungen darauf zurück.

Erst im Jahr 232 nach der Zeitenwende wird der erste Zauberkundige oder Dutaem geboren, der in den 90 Jahren seines Lebens außergewöhnliche Kräfte entwickelt und diese auch über einen längeren Zeitraum einsetzen kann. Noch später, nämlich im Jahr 365, tritt die erste Hyboemar auf, die in der Lage ist, mittels Magie Wunden zu versorgen beziehungsweise Vergiftungen und Krankheiten anderer Personen zu heilen.